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Auswertung der Verdachtsfälle unerwünschter Impfstoffwirkungen nach Impfung gegen Pandemische Grippe (H1N1) 2009 in der Schweiz


PaniFlow Datenbank 10 November 2009 - 8 Januar 2010

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Anklicken für den vollständigen Bericht (14.01.2010 | 121 kb | pdf)


Kommentar:
Bis zum 8. Januar 2010 wurden insgesamt 2'968'880 Impfstoffdosen an die Schweizer Kantone ausgeliefert (286'250 Dosen Focetria®, 985'330 Dosen Celtura® und 1'697'300 Dosen Pandemrix®. Bis zum zu diesem Zeitpunkt wurden insgesamt 489 Fallberichte gemeldet die insgesamt 1'365 unerwünschte Ereignisse beschreiben. Die Mehrzahl der Fallberichte beschreibt nicht schwerwiegende Lokalreaktionen an der Impfstelle und Allgemeinreaktionen wir z.B. Kopfschmerzen, Fieber, Übelkeit, Muskel / Gelenkschmerzen.

82 Fallberichte wurden als schwerwiegend und unerwartet klassifiziert. 36/82 betrafen medizinisch bedeutsame Ereignisse bei denen ein ursächlicher Zusammenhang zwischen Impfung und unerwünschtem Ereignis als wenig wahrscheinlich erachtet wird, da andere medizinische Ursachen als wahrscheinlicher betrachtet werden oder weil der zeitliche Ablauf medizinisch wenig plausibel war.

Swissmedic tauscht die Sicherheitsdaten der pandemischen Impfstoffe mit anderen nationalen Gesundheitsbehörden auf einer wöchentlichen vertraulichen Basis aus. Swissmedic überwacht weiterhin engmaschig das Sicherheitsprofil der drei in der Schweiz zugelassenen Impfstoffe mit besonderem Fokus auf allergische Reaktionen, neurologische Reaktionen sowie systemischen Muskelerkrankungen. Weiterhin wird das Sicherheitsprofil in speziellen Bevölkerungsgruppen einschliesslich Schwangeren und Kindern besonders intensiv überwacht. Die bisher gemeldeten unerwünschten Wirkungen bestätigen das in den klinischen Studien und mit den saisonalen Impfstoffen festgestellte Nebenwirkungsprofil. Die gemeldeten unerwünschten Wirkungen der pandemischen Impfstoffe entsprechen den internationalen Beobachtungen in den Ländern, die die gleichen Produkte verwenden.

In der Schweiz sterben gemäss Todesfallstatistik täglich durchschnittlich 167 Menschen. In Westeuropa beträgt die Totgeburtenrate 4 auf 1000 Geburten. Jährlich beträgt die Hintergrundrate für Gesichtslähmungen mehr als 10 Fälle auf 100'000 Personen, Für Guillan Barré Syndrom (GBS) beträgt sie mehr als 1 Fall auf 100'000 Personen. Ein zeitlicher Zusammenhang zwischen einer Impfung und einem schwerwiegenden unerwünschten Ereignis kann deshalb rein zufällig erfolgen.

Auch während der saisonalen Grippeimpfung in der Schweiz werden einzelne Todesfälle gemeldet. Jeder dieser Meldungen geht Swissmedic sorgfältig nach. Die bisherige Erfahrung bestätigt, dass jeweils schwerwiegende Grundkrankheiten (z.B. des Herz-Kreislaufsystems oder der Lungen und Atemwege) als Ursache im Vordergrund standen. Ein Zusammenhang mit der saisonalen Impfung ist bei keinem dieser Berichte schlüssig belegt.

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Zuletzt aktualisiert am: 14.01.2010

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Internationale Vigilance Berichte:

Frühere Berichte von Swissmedic Vigilance

Typ: pdf
25.12.09 (14.01.2010 | 32 kb | pdf)


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10.11. - 11.12.09 (30.12.2009 | 121 kb | pdf)


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